Über mich

Mein Name ist Uta und ich habe ein Lymphödem.

Ich bin Mitte 40, lebe in Hamburg und habe 2013 die Diagnose Endometriumkarzinom erhalten. Nach Wertheim-Meigs-Operation mit der Entnahme von 21 Lymphknoten folgten Strahlen- und Chemotherapie. Von meinen Ärzten wurde ich von Anfang an darüber aufgeklärt, dass ein Lymphödem entstehen könnte.

Ich hatte bis zu diesem Zeitpunkt keine Ahnung vom Lymphsystem.

Bereits zu Beginn der Bestrahlungen bemerkte ich, dass mein linker Oberschenkel anschwoll. Relativ schnell verordnete man mir manuelle Lymphdrainagen und ich erhielt meinen ersten Kompressionsstrumpf. Doch weder MLD noch Kompressionsbestrumpfung konnten die rasante Verschlechterung des Lymphödems im linken Bein in den ersten 1,5 Jahren aufhalten.  Erst in meiner ersten lymphologischen Reha ging die Schwellung durch intensive Entstauungstherapie zurück. Und ich lernte, was ich bei Verschlechterung des Zustands selbst tun kann.

Ich lebe jetzt seit vier Jahren mit dem Lymphödem.

Oktober  2017

 

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